Einkaufsbummel ohne Kids ;)

Viel zu selten komme ich dazu mal ohne die Kids einkaufen zu gehen. Nicht selten klappere ich mit Kindern zwei Supermärkte und einen Getränkemarkt ab und habe dann für meinen Wocheneinkauf in diesen drei Geschäften 1 – 1 1/2 Stunden Zeit.

Lebensmittel- und Getränkeeinkauf standen heute zwar auch auf der To-Do-Liste, aber auch der Kauf von Gardinenstangen (Baumarkt) und weißem Obergarn (Drogerie):

Und da ich genug Zeit hatte, habe ich mir Zeit zum Stöbern gelassen und einiges Zusätzliches gekauft:

Große schlichte Haarspangen – sie sind schon in Benutzung, die haben mir wirklich gefehlt.

Die letzten beiden sind mir leider nach und nach kaputt gegangen.

Manchmal bekommt man solche Spangen für 1€ im 1€ Shop in brauchbarer Qualität. Aber oft sind sie sehr dünn oder die Spannung der Feder ist zu stark. Da ich seit Jahren keine günstigen mehr gefunden habe, habe ich nun in den sauren Apfel gebissen und in der Drogerie welche für 2,50€ das Stück gekauft. Manchmal bin ich wohl doch zu knausrig. 🙂

Im 1€ Shop habe ich dafür andere Dinge gefunden:

Einen Handtaschen-Regenschirm hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Hin- und wieder könnte ich aber einen gebrauchen, aber ein langweilsiges 0815-Teil. Nö. 🙂 Wollte ich nicht.  Nun habe ich endlich einen günstigen nach meinem Geschmack gefunden.

Zwei Päckchen mit je 400 kleinen Weihnachtsaufklebern. Einige werde ich selbst benutzen und je ein Bogen landet in den Give-away-Tütchen zum Geburtstag meiner Tochter.

Der eigentliche Grund, warum ich in den 1€ Shop gegangen bin: Malblöcke für Weihnachten kaufen. Die wird die Uroma verschenken, zusammen mit je einem Päckchen Filzstiften.

Bei den Steinchen bin ich mir noch nicht so sicher, ob meine Große die zum Geburtstag geschenkt bekommt, oder ob ich sie für mich selbst behalten mag. 😉 Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Basteleien.

Gedacht habe ich mir, dass ich den Umriss eines Tiers oder einer Figur auf die Leinwände vorzeichne und meine Tochter dann innerhalb dieses Umrisses die Steinchen nach ihrem Geschmack kleben kann. Verfugen und aufhängen.

Zum Aufpeppen eines schlichten einfarbigen Oberteils gekauft. Für mich, nicht für meine Kinder. Man darf auch mit fast 33 noch etwas albern rumlaufen, oder etwa nicht? 😉

Weg damit – Teil 1

Wow über 400 Teile. Vorgenommen hatte ich mir 5 Teile am Tag wegzugeben. Wir haben noch so viel Kinderkleidung von unseren Mädchen (5 und knapp 7) und dann noch so vieles von meiner Cousine (15) was wir nicht alles aufheben wollen.

Generell habe ich die letzten Jahre zu viel aufgehoben und da ich einige Zimmer im Haus umgestalten möchte, muss nun ordentlich was weg von dem ganzen angestauten Zeug.

Für die Kinderkleidung habe ich mir vor einer Weile transparente Kisten im Baumarkt gekauft. Nur eine Auswahl bleibt übrig. Die Teile, die ich so schön und praktisch fand, dass ich sie einem weiteren Kind (aktuell nicht geplant) gerne anziehen würde. Das ist jetzt gar nicht mehr viel, was da übrig geblieben ist. Und dann in den größeren Größen das, was ich, wenn ich diese Größe aktuell für meine Mädchen bräuchte, für 50cent auf dem Flohmarkt kaufen würde. Alles, was dieses Kriterium nicht erfüllt, darf gehen, weil es einfach unnötig Stell- und Kistenplatz braucht.

Vor allem freue ich mich jetzt über den gewonnenen Platz in meinem Hobbyraum. Dort waren die vielen Säcke mit Kinderkleidung zwischengelagert. Vieles von meiner Cousine und dann noch vieles von meinen eigenen Kindern, was ich für meine Freundin rausgesucht hatte. Alles neutrale Kleidung ab ca. 1 1/2 bis 3 Jahre. Sie kam mit ihrem Sohn vor einigen Wochen aus den USA zu Besuch und ich hatte ihr alles rausgesucht, was für einen Jungen geeignet war. Leider wollte und konnte sie kaum etwas davon mitnehmen und so hatte ich 1 1/2 gelbe Säcke voll neutraler Kleinkindkleidung hier rumliegen.

Eine Bekannte, die Kindersachen an bedürftige Familien weiterleitet, hat die Sachen heute, zusammen mit noch mehr Kinderkleidung in derselben Größe abgeholt. Die Sachen gehen an eine Familie aus der Region. Die Mutter ist vor kurzem bei einem Autounfall ums Leben gekommen, der Vater dazu wohnt wohl nicht dabei, die Oma zieht nun das Kind groß und die finanzielle Not ist wohl groß. Also habe ich gleich noch die Flohmarktkisten durchgeguckt und alles was so in etwa passte an Kinderbüchern und Puzzles dazugelegt und noch den großen bunten handgenähten Teddy, den ich selbst mal gebraucht entdeckt habe und den meine Kinder leider nie lieb gewonnen hatten.

(Bücherkiste, Tüte mit Puzzles, 5 Säcke Kleidung inkl. 2 Kinderrucksäcken, dem bunten Teddy und der Wärmflasche)

Im Hobbyraum liegt noch immer viel Kinderkleidung von meiner Cousine unter den Arbeitsflächen, aber ein guter Anfang ist gemacht. 104 – 128 ist aktuell in den Schränken der Mädchen. 134 ist vorbereitet in Kisten. Alles ab Größe 140 = ca. 9/10 Jahre muss ich noch durchgucken und dezimieren.

(Oben und unten: 179 Teile Kinderkleidung für die Kleiderkammer)

Auch der ziemlich ausgeleierte und unschön aussehende Schreibtischstuhl stand in diesem Zimmer. Wenn ich wirklich einen Stuhl brauche, kann ich mir den aus dem Nachbarzimmer holen. Oft arbeite ich in dem Zimmer ja doch auf dem Fußboden oder hole mir dort nur Sachen raus, weil das Zimmer unbeheizt und jetzt im Herbst/Winter kalt ist.

(Vor längerer Zeit fotografiert, da sind unter den Ablagen alle möglichen anderen Sachen, aber nicht die erwähnten Kinderkleider. Gut zu sehen ist, dass der Stuhl durchhängt und weiteres Strauungetüm ist.)

Die Kinderhochstühle waren nur kurz bei uns, sie stammen von meinen Eltern und ich hatte sie mir für die oben erwähnte Freundin mitbringen lassen. Bis sie wieder hierher kommt, ist der Kleine zu groß für die Stühle, also konnten sie auch weg.

Mit „diverse Kleinteile“ meine ich kleinere Vasen, Pflanzkübelchen, angeschlagenes Geschirr und anderes Zeug, das man man so rumstehen hat und das auch ziemlich viel Platz in der Summe brauchen kann. 27 Kleinteile sicherlich 1-2 Fächer eines 80cm breiten Bücherregals. Die Sachen stammen vor allem aus einem Schrank auf der Terrasse und aus der Küche.

(Einzelnes Kleinteil mit Nostalgiewert: der alte Gameboy von meinem Bruder und mir aus den 80ern. Auch weggeworfen, was will man auch damit heute noch anfangen?)

(Ausrangierter Kleinkram aus der Küche…)

Und natürlich geht es die Tage weiter, es ist noch viel zu tun…

9 ½ Wochen

Nun befinden wir uns in der Woche 9 ½ mit dem Becken. Es gab Zuwachs. Da die Wasserwerte nun schon geraume Zeit stabil sind, habe ich kurzerhand ein Großteil der Algen manuell entfernt, über den Rest haben sich die Bewohner hergemacht und schon einen guten Teil davon weggenascht. Die Drahtalgen im Technikbecken sind schon etwas größer geworden, offenbar genügt ihnen die Beleuchtung. Also war Platz für weiteren Besatz, ein paar Korallen und die ersten beiden Fische, 2 Clownfische. Hier ein paar Bilder. Leider hat sich die knall orangene Blasenanemone für die Clowns 1 Tag nach Einsatz in eine Höhle des Riffgesteins zurückgezogen, damit ist sie (noch) auf keinem Foto. Hoffen wir, dass sie da bald wieder rauskrabbelt.

 

Hier noch ein Video der Hammerkoralle, die sich schön in der Strömung bewegt. In dem Video fliegt relativ viel im Wasser rum, da ich kurz davor die Scheiben geputzt hatte.

Nun werden wir über die Zeit den Besatz langsam aufstocken, ev. auch mal mit größeren Korallen, hier sind erst einmal nur kleine Ableger reingekommen.

8. Woche: Verstärkung

Wie angekündig, wurde es Zeit, dass Verstärkung in das Becken einzieht. Zunächst kam endlich etwas in das Technikbecken, das nun schon eine Weile eine eigene Beleuchtung Marke Eigenbau samt Zeitschaltuhr hat (LED Panel, Kühlkörper, Lüfter, Silikon, Plexiglas, Konstantstromquelle dank Unterstützung meines Kumpels). Hier mal ein Bilderupdate dazu.

Zwei Büschel Drahtalgen oder auch Perlonalgen (Chaetomorpha linum) sollen dort ab jetzt ihr Unwesen treiben.

Wieder in mehreren Tüten eingekauft

kamen 10 weitere Einsiedler dazu, darunter 1 roter, nachdem von den bisherigen 6 Stück von unseren täglich durchzählenden Kids schon länger 1 roter und 1 blauer vermisst werden. Ich habe eine größere Krabbe im Verdacht, die sich unter einem der Felsen eine schöne Höhle in den Sand gegraben hat.

Entsprechend groß und spannend anzuschauen war das anfängliche Gewusel, bis sich alles verteilt hat.

Dazu noch eine grabende Babylonia sp. Schnecke, die direkt in den Sand abgetaucht ist.

Außerdem haben wir nun 3 Garnelen (Lysmata wurdemanni) in unserem Becken, die sich hoffentlich brav über die Glasrosen/Trompetenanemonen (Aiptasia diaphana) hermachen. Zunächst sind die 3 allerdings sehr fix in den Höhlengängen des Riffgesteins verschwunden.

7. Woche: Die Einfahrphase dauert an

Die Wasserwerte sind recht stabil, leider geht das Nitrat noch nicht wirklich zurück. Also dauert die Einfahrphase bis zum ersten Korallenbesatz an. Hier mal ein Überblick der aktuellen Werte.

Temperatur [°C] pH-Wert Salzgehalt [g/cm3] Nitrit NO2-
[mg/l]
Nitrat NO3-
[mg/l]
Phosphat PO43-
[mg/l]
Wasserhärte [°dH] Silicat Si/SiO2
[mg/l]
25 7,5-8,0 1,025 <0,01 12,5 <0,02 8 <0,1

Die Röhrenwürmer wachsen friedlich. Der Krill hat sich nun gut entwickelt und kreist frech durch das Becken mangels Gefahr.

Erinnert an die Urzeitkrebse aus alten YPS Heftchen.

Da somit genug Zeit übrig ist, habe ich mal ein Online Meerwasser Lexikon bemüht und recherchiert, wie die Tierchen eigentlich heißen, die sich da so in unserem Becken so tummeln.

Der Sanddollar Seeigel Clypeaster humilis pflügt seine Bahnen, genau wie der Herz-Seeigel alias Maretia planulata, der sich nun auch mal an die Scheibe getraut und damit sichtbar gemacht hat.

Die Einsiedler (braun mit gestreifen Beinen der Sorte Clibanarius, Blaubein alias Clibanarius tricolor oder rot alias Paguristes cadenati schnippeln den Algenrasen weg, kommen aber nicht hinter, da es für die 300l wohl doch noch zu wenige sind.

Die Flitzekrabbe alias Percnon gibbesi pendelt zwischen den Steinen und futtert. Man kann wohl anhand der Scherengröße unterscheiden, ob es Männchen oder Weibchen ist. Männchen haben den, äh die größeren. Mal schauen, ob sich ggf. ein Gegenpart irgendwo findet.

Die nächsten Tage werde ich mir noch ein paar mehr Einsiedler und Glasrosen fressende Garnelen alias Lysmata wurdemanni zulegen, da ich mittlerweile mindestens 10 Glasrosen also Trompetenanemonen alias Aiptasia diaphana Sprößlinge gezählt habe, und das ohne lange danach zu suchen. Die Alternative mit der Glasrosen fressenden Schnecke alias Aeolidiella stephanieae ist mir zu teuer, und diese verhungern wohl sogar am Ende. Dazu kommen dann noch Nahrungskonkurrenten für die Grünalgen aus der Sorte Caulerpa (z.B. Taxifolia, Racemose oder Prolifera), die ich in das im unteren Schrank befindliche Technikbecken, nun mit separater Beleuchtung, packen werde. Es gibt ein paar Bestell-Shops mit Direktlieferservice (24h). Das werde ich dafür wohl mal ausprobieren.

6. Woche: Nicht viel neues

Die Crew im Becken chillt. Man hängt ab und wartet auf die gewünschten Wasserwerte, die die Einfahrphase abschließen. So stark wie die Grünalgen noch sprießen, wird das allerdings noch eine Weile auf sich warten lassen.

Derweil wachsen die Glasrosen noch etwas vor sich hin und hängen die Nesseln in die Strömung.

Glasrose

Nachdem die große Krabbe die eine Aquariums-Ecke samt Gestein kahl gefuttert hat, hat sie sich einen neuen Lieblingsplatz gesucht am mitterlen Stein.

Krabbe am Stein

Hier das Schauspiel mal in einem kurzen Video:

Der Sanddollar zieht seine Kreise, die komplette Kieselalgenbeschichtung auf dem Sand ist weggenascht. Bequeme Einsielder-Krebse nutzen den Taxi-Service durch das Becken.

Sanddollar

Da bleibt nur abhängen bis zur nächsten Woche und die Beine baumeln lassen.

Einsiedlerkrebs